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<title>Aorist</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Aorist</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Der <b>Aorist</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">ἀόριστος</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">aóristos</span> „unbestimmte ⟨Zeit⟩“<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) ist in einigen <a href="Indogermanische_Sprachen" title="Indogermanische Sprachen">indogermanischen</a> sowie in einigen anderen Sprachen, wie beispielsweise im <a href="Georgische_Sprache" title="Georgische Sprache">Georgischen</a>, ein <a href="Tempus" title="Tempus">Tempus</a> der <a href="Vergangenheit" title="Vergangenheit">Vergangenheit</a>. Im Gegensatz zu anderen Vergangenheitstempora wie beispielsweise dem <a href="Pr%C3%A4teritum" title="Präteritum">Präteritum</a> (resp. <a href="Imperfekt" title="Imperfekt">Imperfekt</a>) oder dem <a href="Perfekt" title="Perfekt">Perfekt</a> beschreibt er Vorgänge in der Vergangenheit, die als individuelle einmalig abgeschlossene Handlungen, also <i>punktuell</i>, betrachtet werden. Er beinhaltet damit den <a href="Perfektiver_Aspekt" title="Perfektiver Aspekt">perfektiven</a> <a href="Aspekt_(Linguistik)" title="Aspekt (Linguistik)">Verbalaspekt</a>. Diese Aspektbedeutung des Aorists kann in einigen Formen die zeitliche verdrängen.
</p><p>Der grammatische Terminus <i>Aorist</i> wird für andere Sprachen uneinheitlich und teilweise widersprüchlich benutzt. So bezeichnet er im Türkischen ein Tempus, das etwas ausdrückt, das eher dem imperfektiven Aspekt nahe kommt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Aorist_in_den_indogermanischen_Sprachen">Der Aorist in den indogermanischen Sprachen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bedeutung">Bedeutung</h3></div>
<p>In vielen indogermanischen Sprachen bilden der Aorist (bzw. seine Äquivalente aus dem lateinischen Perfekt) und das <a href="Imperfekt" title="Imperfekt">Imperfekt</a> ein <a href="Semantik" title="Semantik">semantisches</a> Paar. Der Unterschied zwischen beiden lässt sich anhand deutscher Verbpaare wie „erblicken“ und „betrachten“, „finden“ und „suchen“, „vernehmen“ und „zuhören“ nachvollziehen; in jedem dieser Paare hat das erste Verb eine dem Aorist ähnliche Bedeutung: es kennzeichnet eine einmalige, abgeschlossene Handlung, mit einem klar abgegrenzten Anfang und Ende.<sup id="cite_ref-Lexikologie_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lexikologie-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das jeweils zweite Verb zeigt hingegen einen andauernden Vorgang an, der nicht auf einen bestimmten Moment oder eine bestimmte Handlung beschränkt werden kann; auch eine wiederholte oder gewohnte Handlung kann so angezeigt werden.
</p><p>Über Zeitformen hinausgehend lieferte diese Aspektzweiheit die Grundlage für Wortbedeutungen im <a href="Indogermanische_Ursprache" title="Indogermanische Ursprache">Indogermanischen</a>. Dies wird gut im <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">Altgriechischen</a> demonstriert. Zum Beispiel haben der Präsens- und der Aoriststamm im <a href="Konjunktiv" class="mw-redirect" title="Konjunktiv">Konjunktiv</a> und der Wunschform keine zeitliche Bedeutung, sondern drücken lediglich verschiedene Aspekte aus. So unterscheidet das Paar <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἀκούωμεν</span> und <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἀκούσωμεν</span> zwischen „wir wollen zuhören“ und „wir wollen [es] hören (‚vernehmen‘)“, nicht etwa zwischen „wir wollen zuhören“ und „wir wollen zugehört haben“.
</p><p>Man vermutet, dass der Aorist in der <a href="Indogermanische_Ursprache" title="Indogermanische Ursprache">indogermanischen Ursprache</a> nur den <a href="Aspekt_(Linguistik)" title="Aspekt (Linguistik)">Aspekt</a> ausdrückte, aber sich schon früh mit der zeitlichen Bedeutung verband. Ähnlich wie im <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">Griechischen</a> war der Aorist im <a href="Sanskrit" title="Sanskrit">Sanskrit</a> ursprünglich eine Zeit- und Aspekt-Kategorie. Die Bedeutungsunterschiede zwischen den Vergangenheitstempora des Sanskrits verblassten aber schon früh. Allerdings tritt das Phänomen im <a href="Hindi" title="Hindi">Hindi</a> erneut auf.<sup id="cite_ref-Lexikologie_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Lexikologie-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Morphologie">Morphologie</h3></div>
<p>Im Urindogermanischen existierten mehrere Bildungsweisen des Aorists, die sich am besten anhand des <a href="Griechische_Sprache" title="Griechische Sprache">Griechischen</a> und des <a href="Sanskrit" title="Sanskrit">Sanskrits</a> oder Altindischen nachvollziehen lassen. Auch im Lateinischen, in dem der Aorist mit dem <a href="Perfekt" title="Perfekt">Perfekt</a> zusammengefallen ist, leben alte Aoristformen als Bildungsweisen des Perfekts weiter. Im Altgriechischen und Sanskrit erhält der Aorist, wie alle Vergangenheitstempora, ein <a href="Augment" title="Augment">Augment</a>. Die folgenden Bildungsweisen des Aorists ragen als die am meisten verwendeten hervor.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Der_s-Aorist">Der s-Aorist</h4></div>
<p>Der <i>s-Aorist</i> oder <i>sigmatische Aorist</i> (nach dem griechischen Buchstaben <a href="Sigma" title="Sigma">Sigma</a>) wird mit dem Tempuszeichen <i>-s-</i> gebildet. Im <a href="Indogermanische_Ursprache#Aorist" title="Indogermanische Ursprache">Indogermanischen</a> wurde er aus einem betonten präfigierten <a href="Indogermanische_Ursprache#Augment" title="Indogermanische Ursprache">Augment</a>, der <a href="Indogermanische_Ursprache#Ablaut" title="Indogermanische Ursprache">Dehnstufe</a> der Wurzel und den präfigierten <a href="Indogermanische_Ursprache#Endungsschemata_2" title="Indogermanische Ursprache">Sekundärendungen</a> gebildet. Beispiele:
</p>
<ul><li>altgriechisch <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἀκούω</span> <i>akouō</i> „ich höre“ – <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἤκουσα</span>, <i>ēkousa</i> „ich hörte“ (regelmäßige Bildungsweise des <a href="Schwaches_Verb" class="mw-redirect" title="Schwaches Verb">schwachen</a> Aorists);</li>
<li>Sanskrit करोमि <i>karomi</i> „ich mache“ – अकार्षम् <i>akārṣam</i> „ich machte“ (ṣ &lt; s (s. <a href="Ruki-Regel" title="Ruki-Regel">ruki-Regel</a>), gedehntes ā);</li>
<li>Latein <i>dīcō</i> „ich sage“ – <i>dīxī</i> (&lt;*dic-s-i) „ich habe gesagt“ (sog. s-Perfekt, Wurzel-ī);</li>
<li><a href="Altkirchenslawisch" title="Altkirchenslawisch">altkirchenslawisch</a> вести <i>vesti</i> „führen“ – вѣсъ <i>věsъ</i> „ich habe geführt“ (gedehntes <i>ě</i> [&lt; idg. *ē]).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Thematischer_Aorist,_starker_Aorist"><span id="Thematischer_Aorist.2C_starker_Aorist"></span><span id="starker_Aorist"></span> Thematischer Aorist, starker Aorist</h4></div>
<p>Der <i>thematische Aorist</i> im Sanskrit wird ohne Tempuszeichen, aber mit dem <a href="Themavokal" class="mw-redirect" title="Themavokal">Themavokal</a> <i>a</i> gebildet. Entsprechend werden auch einige <i>starke Aoristformen</i> im Altgriechischen ohne Tempuszeichen gebildet. Gegebenenfalls kommt der quantitative <a href="Ablaut" title="Ablaut">Ablaut</a> zum Tragen, wobei das Verb im Präsens die Normalstufe und im Aorist die Schwundstufe aufweist. Auch die Bildungsweise des <a href="Pr%C3%A4teritum" title="Präteritum">Präteritums</a> bei den <a href="Starkes_Verb" title="Starkes Verb">starken Verben</a> des Deutschen ist ein Überbleibsel des indogermanischen Ablauts. Beispiel:
</p>
<ul><li>altgriechisch <span lang="grc-Grek" class="Grek">λείπω</span> <i>leipō</i> „ich verlasse“ – <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἔλιπον</span> <i>elipon</i> „ich verließ“;</li>
<li>Sanskrit <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r185776446">
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</style><span lang="sa-Deva" class="Deva">शक्नोमि</span> <i>śaknomi</i> „ich kann“ – <span lang="sa-Deva" class="Deva">अशकम्</span> <i>aśakam</i> „ich konnte“.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wurzelaorist">Wurzelaorist</h4></div>
<p>Beim <i>Wurzelaorist</i> ist die <a href="Wurzel_(Linguistik)" title="Wurzel (Linguistik)">Verbalwurzel</a> identisch mit dem Aoriststamm. Er wurde im Indogermanischen aus einem präfigierten betonten Augment, der Vollstufe der Wurzel und den Sekundärendungen gebildet. Beispiele:
</p>
<ul><li>altgriechisch <span lang="grc-Grek" class="Grek">γιγνώσκω</span> <i>gignōskō</i> „ich erkenne“ – <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἔγνων</span> <i>egnōn</i> „ich erkannte“;</li>
<li>Sanskrit <span lang="sa-Deva" class="Deva">ददामि</span> <i>dadāmi</i> „ich gebe“ – <span lang="sa-Deva" class="Deva">अदाम्</span> <i>adām</i> „ich gab“;</li>
<li>Latein <i>videō</i> „ich sehe“ – <i>vīdī</i> „ich sah“ (sog. Dehnungsperfekt);</li>
<li>altkirchenslawisch ѹсънѫти <i>usъnǫti</i> (&lt; *ѹ-съп-нѫ-ти <i>u-sъp-nǫ-ti</i>, sog. „<a href="Tendenz_zur_steigenden_Silbensonorit%C3%A4t#Konsonantengruppenvereinfachung" title="Tendenz zur steigenden Silbensonorität">Gesetz der offenen Silbe</a>“) „einschlafen“ – ѹсъпъ „ich schlief ein“.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Reduplizierter_Aorist">Reduplizierter Aorist</h4></div>
<p>Der <i>reduplizierte Aorist</i> wird durch die Verdopplung der ersten Stammsilbe (<a href="Reduplikation_(Sprache)" title="Reduplikation (Sprache)">Reduplikation</a>) gebildet, eine Bildungsweise, die sonst für das Perfekt typisch ist. Beispiele:
</p>
<ul><li>altgriechisch <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἄγω</span> <i>agō</i> „ich führe“ – <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἤγαγον</span> <i>ēgagon</i>;</li>
<li>Sanskrit <span lang="sa-Deva" class="Deva">द्रवामि</span> <i>dravāmi</i> „ich laufe“ – <span lang="sa-Deva" class="Deva">अदुद्रवम्</span> <i>adudravam</i> „ich lief“.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beispiele">Beispiele</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Neugriechisch">Neugriechisch</h4></div>
<p>Da im Griechischen streng zwischen einmaligen und wiederholten oder auch dauerhaften Handlungen unterschieden wird, haben viele Zeitstufen zwei verschiedene Verbformen, um den jeweiligen Aspekt zum Ausdruck zu bringen. Grundlage für diese zwei Verbformen sind die beiden Stämme, die (fast) jedes Verb im Neugriechischen besitzt: der <i>Präsensstamm</i> und der <i>Aoriststamm</i>. Jeweils zwei Formen gibt es für das Futur (θα κλαίω – θα κλάψω), die einfache Vergangenheit (έκλαιγα – έκλαψα), den Imperativ (κλαίγε! – κλάψε!) und alle Konjunktive (z.&nbsp;B. να κλαίω – να κλάψω); nicht aber beispielsweise für das indikativische Präsens (κλαίω) und alle Zeitstufen, die mit Hilfsverb gebildet werden, wie z.&nbsp;B. das Perfekt (έχω κλάψει) oder das Plusquamperfekt (είχα κλάψει). Das Deutsche kennt die morphologische Unterscheidung zweier Verbformen nach Aspekt in dieser Form nicht: <i>ich ging</i> kann sowohl ein einmaliges, als auch ein ständig wiederholtes Gehen ausdrücken, während man hier im Griechischen unbedingt zwei unterschiedliche Verbformen bilden muss: πήγα (Aorist) <i>ich ging (einmal; ich ging tatsächlich)</i> – πήγαινα (<a href="Paratatikos" title="Paratatikos">Paratatikos</a>) <i>ich ging (immer, für gewöhnlich, regelmäßig; gerade zu dem Zeitpunkt, als etwas anderes passierte)</i>.
</p><p>In Lehrbüchern sind die Bezeichnungen <i>Aorist Indikativ</i> und <i>Aorist Konjunktiv</i> gebräuchlich, wobei diese Terminologie aus mehreren Gründen unglücklich gewählt ist. Zum einen implizieren die Bezeichnungen ein Gegensatzpaar, in dem das unterscheidende Merkmal der <a href="Modus_(Grammatik)" title="Modus (Grammatik)">Modus</a> ist. Zum anderen entspricht der <i>Aorist Konjunktiv</i> in seiner häufigsten Verwendung als Zeitstufe der Gegenwart nicht dem Modus <a href="Konjunktiv" class="mw-redirect" title="Konjunktiv">Konjunktiv</a> der meisten anderen indogermanischen Sprachen, die damit nur den Ausdruck von Wunsch oder Möglichkeit realisieren. Im Neugriechischen dient er mehr als allgemeiner Konstruktor im Satzbau <a href="Hypotaxe" title="Hypotaxe">Hypotaxe</a> und spielt dabei eine wichtige Rolle als <a href="Infinitiv" title="Infinitiv">Infinitiv</a>-Ersatz. Dem <i>Aorist Indikativ</i> schließlich steht als <a href="Aspekt_(Linguistik)" title="Aspekt (Linguistik)">aspektmarkierter</a> Vergangenheitsform als Gegensatz nicht der Konjunktiv gegenüber, sondern der <a href="Paratatikos" title="Paratatikos">Paratatikos</a>.
</p><p>Der <i>Aorist Indikativ</i> drückt eine meist punktuelle und einmalige Aktion in der Vergangenheit aus:
</p>
<ul><li>τρέχω „ich renne“ &gt; <b>έτρεξα</b> „ich rannte“,</li>
<li>βρίσκω „ich finde“ &gt; <b>βρήκα</b> „ich fand“,</li>
<li>διδάσκω „ich unterrichte“ &gt; <b>δίδαξα</b> „ich unterrichtete“.</li>
<li>αισθάνομαι „ich fühle“ &gt; <b>αισθάνθηκα</b> „ich fühlte“</li></ul>
<p>Die hier genannten Beispiele drücken eine einmalige Handlung aus. Will man dagegen Dauerhaftigkeit, Wiederholung oder Gleichzeitigkeit ausdrücken, benötigt man die Vergangenheitsform des <i>Präsensstammes</i>, den <a href="Paratatikos" title="Paratatikos">Paratatikos</a>:
</p>
<ul><li><b>έβρισκα</b> κάθε μέρα… „ich fand jeden Tag…“,</li>
<li>ήθελε να πάμε σινεμά, αλλά εγώ <b>αισθανόμουν</b> άσχημα „er wollte, dass wir ins Kino gehen, aber ich fühlte mich schlecht“.</li></ul>
<p>Auch das rückblickende Fazit eines längeren Zeitraums wird gewöhnlich mit dem Aorist ausgedrückt, obwohl es sich um eine dauerhafte oder wiederholte Handlung handelt:
</p>
<ul><li><b>Προσπάθησε</b> στη ζωή του να είναι πάντα γενναιόδωρος. „Er versuchte in seinem Leben, immer großzügig zu sein.“</li>
<li>Aber: <b>Προσπαθούσε</b> πάντα να είναι γενναιόδωρος. „Er versuchte immer, großzügig zu sein.“ Im letzten Fall steht das Verb nicht im Aorist, sondern im <a href="Paratatikos" title="Paratatikos">Paratatikos</a>, da es mit πάντα <i>immer</i> verbunden ist – eines von mehreren Signalwörtern, die dem punktuellen Charakters des Aorists widersprechen und den Paratatikos erfordern. Im ersten Beispiel steht προσπαθώ im Aorist, da es hier mit dem resümierend-punktuellen στη ζωή του „in seinem Leben“ verbunden ist, während das πάντα im abhängigen Nebensatz steht.</li></ul>
<p>Der <i>Aorist Konjunktiv</i> wird nach Wörtern verwendet, die den Konjunktiv fordern, und drückt ebenfalls Einmaligkeit, Punktualität aus. Er kann sich auf verschiedene Zeitstufen beziehen:
</p>
<ul><li>Ήθελε να με <b>βρει</b>. „Er wollte mich finden.“</li>
<li>Θα <b>έρθετε</b> τελικά; „Kommt ihr jetzt eigentlich? / Werdet ihr endlich kommen?“</li>
<li>Ας <b>έρθει</b>! „Soll er nur kommen!“</li>
<li>Πριν <b>φύγετε</b>, κλείστε τα παράθυρα! „Schließt die Fenster, bevor ihr geht!“</li>
<li>Να τα <b>βάλω</b> εδώ; „Soll ich sie hierher legen?“</li></ul>
<p>Auch hier gilt: Soll Dauerhaftigkeit oder Wiederholung ausgedrückt werden, muss der Konjunktiv vom <i>Präsensstamm</i> gebildet werden (der mit dem Indikativ Präsens identisch ist): Θα <b>έρχεστε</b>; „Werdet ihr (immer) kommen?“, Να τα <b>βάζω</b> εδώ; „Soll ich sie (grundsätzlich, jedes Mal) hierher legen?“
</p><p>Schließlich wird auch der <i>Imperativ</i> analog dazu gebildet, ob zu einer einmaligen und punktuellen, oder zu einer wiederholten, grundsätzlichen Handlung aufgefordert wird:
</p>
<ul><li>Imperativ vom Aoriststamm (sehr häufig): Βάλε! κλείσε! βρες! εξαφανίσου! έλα! „Leg! Schließ! Finde! Verschwinde! Komm!“</li>
<li>Imperativ vom Präsensstamm (seltener): Βάζε! κλείνε! βρίσκε! να εξαφανίζεσαι! να έρχεσαι! „Leg immer! Schließe jedes Mal! Finde jedes Mal! Verschwinde jedes Mal! Komm immer wieder!“</li></ul>
<p>Zu erwähnen ist noch, dass bei manchen, sehr häufigen Verben Präsens- und Aoriststamm identisch sind, beispielsweise bei κάνω „machen“. Auch die Verben είμαι „sein“, έχω „haben“ und ξέρω „wissen“ unterscheiden keine Aspekte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Niedersorbisch_und_weitere_slawische_Sprachen">Niedersorbisch und weitere slawische Sprachen</h4></div>
<p>Eine der drei Formen der Bildung des <a href="Pr%C3%A4teritum" title="Präteritum">Präteritums</a> in der <a href="Niedersorbische_Sprache" title="Niedersorbische Sprache">niedersorbischen</a> Schriftsprache neben Perfekt und <a href="Plusquamperfekt" title="Plusquamperfekt">Plusquamperfekt</a> ist das einfache oder synthetische Präteritum: Imperfekt und Aorist. Der Aorist wird außer in der Verbalklasse <i>o</i>/<i>jo</i>-VII vom Infinitivstamm gebildet, an den die Personalendungen des Aorist angefügt werden; etwa zum Stamm <i>padnu-</i> die Endungen <i>padnuch / padnu / padnuchu</i>. Die Verben der Klasse <i>o</i>/<i>jo</i>-VII bilden den Aorist vom auf -<i>e</i>- auslautenden Nominalstamm, an den die Personalendungen des Aorists angefügt werden (Beispiel: zum Stamm <i>narosć</i> – <i>narosće</i>- die Formen: <i>narosćech</i>, <i>narosće</i>, -<i>chu</i>). In den meisten Verbalklassen unterscheiden sich Imperfekt und Aorist lediglich durch die 2. und 3. Person Singular. In einigen Verbalklassen haben Imperfekt und Aorist in allen Personen vor der Personalendung unterschiedliche Vokale (Ausnahme: Aoristformen der Verbalklasse <i>j</i>-I).
</p><p>Die <a href="Bulgarische_Sprache" title="Bulgarische Sprache">bulgarische Sprache</a> hat ein doppeltes Aspektsystem entwickelt: Der perfektive und der imperfektive Aspekt realisieren sich in zwei Stämmen des Verbs und in zwei unterschiedlichen Vergangenheitstempora, dem Aorist (als üblicher <a href="Erz%C3%A4hlzeit" title="Erzählzeit">Erzählzeit</a>) und dem Imperfekt (als einer Art <a href="Verlaufsform" title="Verlaufsform">Verlaufsform</a> der Vergangenheit). Im <a href="Serbokroatische_Sprache" title="Serbokroatische Sprache">Serbokroatischen</a> wird der Aorist nur regional begrenzt (v.&nbsp;a. im ländlichen Serbien) in der mündlichen Sprache verwendet, ansonsten nur in der Schriftsprache. Das Imperfekt hat sich nur in der geschriebenen Sprache erhalten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Präteritum_der_romanischen_Sprachen"><span id="Pr.C3.A4teritum_der_romanischen_Sprachen"></span>Präteritum der romanischen Sprachen</h4></div>
<p>Im spanischen Präteritum (sp. <i><a href="Spanische_Grammatik#Pretérito_indefinido_oder_Pretérito_perfecto_simple" title="Spanische Grammatik">pretérito indefinido</a></i>) (und <a href="Indefinido_und_Imperfecto" class="mw-redirect" title="Indefinido und Imperfecto">Indefinido und Imperfecto</a>)<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> stehen <a href="Perfektiver_Aspekt" title="Perfektiver Aspekt">einmalige</a>, perfektive, punktuelle Handlungen der <a href="Vergangenheit" title="Vergangenheit">Vergangenheit</a>. Es entspricht in ähnlicher Form den anderen romanischen Präterita, z.&nbsp;B. französisch <i><a href="Pass%C3%A9_simple" title="Passé simple">passé simple</a></i>, italienisch <i><a href="Italienische_Grammatik#Historisches_Perfekt_(passato_remoto)" title="Italienische Grammatik">passato remoto</a></i> und <a href="Rum%C3%A4nische_Sprache" title="Rumänische Sprache">rumänisch</a> <i>perfectul simplu</i>. Vergleicht man das <i>pretérito indefinido</i> mit dem <i>pretérito imperfecto,</i> so zeigt sich, dass beide Zeiten Handlungen oder Ereignisse in der Vergangenheit ausdrücken. Aber erst anhand einer Zeitbestimmung innerhalb des Satzes lässt sich ersehen, welche Form gewählt wurde, es gibt also klare Regeln hinsichtlich der unterschiedlichen Verwendung dieser Zeiten.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Aorist_im_Türkischen"><span id="Der_Aorist_im_T.C3.BCrkischen"></span>Der Aorist im Türkischen</h2></div>
<p>In der Grammatik des <a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">Türkischen</a> wird die Bezeichnung <i>Aorist</i> der Terminologie der indogermanischen Sprachen entgegengesetzt gebraucht. Das Türkische kennt je sechs Grund- und abgeleitete Tempora. Hierbei bezeichnen Aorist (türk. <i>geniş zaman</i>, deutsch auch <i>r</i>-Präsens, nach der Endung der 3. Person Singular, vgl. <i>sev<b>er</b></i> ‚er/es/sie mag‘) und der abgeleitete Vergangenheits-Aorist <i>(geniş zamanın hikâyesi)</i> generell Vorgänge, ohne eine zeitliche Bestimmung anzugeben. Damit hat der türkische Aorist eine <a href="Modus_(Grammatik)" title="Modus (Grammatik)">modale</a> Komponente und wird für Vorgänge ohne Eingrenzung eines zeitlichen Vollzugs, zum Beispiel für Vorgänge in der Vorstellung, die sich also (noch) nicht vollziehen, verwendet. Unter anderem wird er in Höflichkeitsformen oder hypothetischen Aussagen gebraucht. Eine weitere Verwendung liegt im Bezeichnen gewohnheitsmäßiger Vorgänge, bei denen der Sprecher seine eigene, subjektive oder wissende Position betont. Der Aorist in der Vergangenheit bezeichnet einerseits die gewohnheitsmäßige Handlung in der Vergangenheit, andererseits einen noch stärker persönlich betrachteten Vorgang, unabhängig von der Zeitstufe.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beispiele:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aorist">Aorist</h3></div>
<ul><li><i>Dikkat et, yoksa <b>düşersin</b>.</i> – ‚Pass auf, sonst fällst du.‘</li>
<li><i>Yemeğin yanına ne <b>alırsınız</b>?</i> – ‚Was nehmen Sie als Beilage zum Essen?‘</li>
<li><i>Kızım sebze <b>sever</b>.</i> – ‚Meine Tochter mag Gemüse.‘</li></ul>
<p>Auch das Wort <i><a href="D%C3%B6ner" class="mw-redirect" title="Döner">döner</a></i> ist eine Aoristform des Verbs <i>dönmek</i> ‚drehen‘ und bezeichnet als elliptische Form analog zum griechischen <a href="Gyros" title="Gyros">Gyros</a> den sich drehenden Fleischspieß.
</p>
<ul><li><i>Dünya <b>döner</b>.</i> – ‚Die Erde dreht sich.‘</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aorist_in_der_Vergangenheit">Aorist in der Vergangenheit</h3></div>
<ul><li><i>Böyle bir şey <b>yapmazdım</b>.</i> – ‚So etwas hätte ich nicht getan / würde ich nicht tun.‘</li>
<li><i>Yemeğin yanına ne <b>alırdınız</b>?</i> – ‚Was hätten Sie gern als Beilage zum Essen?‘</li>
<li><i>Çocukken futbol <b>oynardım</b>.</i> – ‚Als Kind pflegte ich Fußball zu spielen.‘</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Aorist_des_Quenya">Der Aorist des Quenya</h2></div>
<p>Auch in der Kunstsprache <a href="Quenya" title="Quenya">Quenya</a>, einer der <a href="Sprachen_und_Schriften_in_Tolkiens_Welt" title="Sprachen und Schriften in Tolkiens Welt">Sprachen aus der Welt Tolkiens</a>, gibt es einen „Aorist“. Er bezeichnet dort eine zeitlich unbestimmte Handlung, für die der Zeitpunkt bzw. die Dauer unerheblich ist, weil z.&nbsp;B. diese Handlung sich ständig wiederholt oder ein Zustand andauernd bzw. unveränderlich ist. Im Deutschen entspräche er meist dem Präsens („Atlantis liegt im Meer“).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Jón Axel Harðarson: <cite style="font-style:italic">Studien zum urindogermanischen Wurzelaorist und dessen Vertretung im Indoiranischen und Griechischen</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Innsbrucker Beiträge zur Sprachwissenschaft</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>74</span>. Innsbruck 1993, ISBN 978-3-85124-637-7 (Dissertationsschrift von 1991).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aorist&amp;rft.atitle=Studien+zum+urindogermanischen+Wurzelaorist+und+dessen+Vertretung+im+Indoiranischen+und+Griechischen&amp;rft.au=J%C3%B3n+Axel+Har%C3%B0arson&amp;rft.btitle=Innsbrucker+Beitr%C3%A4ge+zur+Sprachwissenschaft&amp;rft.date=1993&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783851246377&amp;rft.place=Innsbruck&amp;rft.volume=74" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zum_Aorist_im_Griechischen">Zum Aorist im Griechischen</h3></div>
<ul><li>Adolf Kaegi: <cite style="font-style:italic">Griechische Schulgrammatik</cite>. Weidmann, Zürich.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aorist&amp;rft.au=Adolf+Kaegi&amp;rft.btitle=Griechische+Schulgrammatik&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Z%C3%BCrich&amp;rft.pub=Weidmann" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Hans Ruge: <cite style="font-style:italic">Grammatik des Neugriechischen (Lautlehre, Formenlehre, Syntax)</cite>. Köln 2001.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aorist&amp;rft.au=Hans+Ruge&amp;rft.btitle=Grammatik+des+Neugriechischen+%28Lautlehre%2C+Formenlehre%2C+Syntax%29&amp;rft.date=2001&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=K%C3%B6ln" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zum_Aorist_im_Bulgarischen">Zum Aorist im Bulgarischen</h3></div>
<ul><li>Nadia Christophorov: <cite style="font-style:italic">L’emploi de l’aoriste et du parfait en bulgare moderne</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Bibliotheca Slavonica</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>8</span>. Hakkert, Amsterdam 1972.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aorist&amp;rft.atitle=L%E2%80%99emploi+de+l%E2%80%99aoriste+et+du+parfait+en+bulgare+moderne&amp;rft.au=Nadia+Christophorov&amp;rft.btitle=Bibliotheca+Slavonica&amp;rft.date=1972&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Amsterdam&amp;rft.pub=Hakkert&amp;rft.volume=8" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Vassilka Radeva, Hilmar Walter, Jordan Pencev, Sigrun Comati: <cite style="font-style:italic">Bulgarische Grammatik – Morphologisch-syntaktische Grundzüge</cite>. Hrsg.: Vassilka Radeva. Helmut Buske Verlag, 2003, ISBN 978-3-87548-321-5.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aorist&amp;rft.au=Vassilka+Radeva%2C+Hilmar+Walter%2C+Jordan+Pencev%2C+...&amp;rft.btitle=Bulgarische+Grammatik+-+Morphologisch-syntaktische+Grundz%C3%BCge&amp;rft.date=2003&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783875483215&amp;rft.pub=Helmut+Buske+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Aorist" class="extiw external" title="wikt:Aorist">Wiktionary: Aorist</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span lang="grc-Grek" class="Grek">Διονυσίου τοῦ Θραικὸς</span> (<a href="Dionysios_Thrax" title="Dionysios Thrax">Dionysios Thrax</a>) <span lang="grc-Grek" class="Grek"><i>τέχνη γραμματική</i></span>, in: <i>Grammatici Graeci</i> I,1, ed. G. Uhlig, Lipsiae 1883 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fh-augsburg.de/~harsch/graeca/Chronologia/S_ante02/DionysiosThrax/dio_tech.html">Digitalisat</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-Lexikologie-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Lexikologie_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Lexikologie_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">D. Alan Cruse et al.: <i>Lexikologie / Lexicology.</i> 2. Halbband (= <i>Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft / Handbooks of Linguistics and Communication Science (HSK)</i>, Band 21.2). Walter de Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-11-019424-4, S.&nbsp;1006.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Pretérito perfecto simple</i> auch historisches Perfekt</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Georg Bossong: <i>Die romanischen Sprachen: eine vergleichende Einführung.</i> Niemeyer Studienbuch, Buske Verlag, Tübingen 2008, ISBN 3-87548-518-1, S. 93.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150924030244/http://www.hispanoteca.eu/Foro-preguntas/ARCHIVO-Foro/Indefinido%20y%20aoristo.htm">¿Por qué se le da al pretérito perfecto simple también el nombre de indefinido o pretérito indefinido? Se trata de un tiempo que designa una acción bien "definida", con principio y fin. Justo Fernández López, Hispanoteca</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 24. September 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>).</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Olaf Krause: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130102181554/http://www.germanistik.uni-hannover.de/fileadmin/deutsches_seminar/publikationen/HAL/hal-4.pdf"><i>Zu Bedeutung und Funktion der Kategorien des Verbalaspekts im Sprachvergleich.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 2. Januar 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), S.&nbsp;1–31.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Margarete I. Ersen-Rasch: <cite style="font-style:italic">Türkische Grammatik</cite>. Hueber, Ismaning 2001, ISBN 3-19-005185-2.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aorist&amp;rft.au=Margarete+I.+Ersen-Rasch&amp;rft.btitle=T%C3%BCrkische+Grammatik&amp;rft.date=2001&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3190051852&amp;rft.place=Ismaning&amp;rft.pub=Hueber" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
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</p><p><i>Englisch:</i><br>
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</p><p><i>Französisch:</i><br>
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</p><p><i>Griechisch:</i><br>
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</p>
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